Bericht der Maiandacht vom 04.05.2018

Die diesjährige Maiandacht führte uns nach St. Urban. Nach einer kurzweiligen Fahrt mit dem Car über Langenthal, starteten wir mit einer sehr interessanten Führung durch die Klosterkirche & Nebengebäuden.

 

Herr Käch wusste uns 19 Frauen viel über die Barock Kirche zu erzählen. Wie es überhaupt zum Standort St. Urban kam, die lange Bauzeit von 1710-1717 der Kirche und den Nebengebäude bis 1740. Die Klosterkirche sollte möglichst feudal, schlossänlich aussehen und den Reformierten ihren Reichtum zeigen.

 

Wir bestaunten die Kirche, welche weissgehalten ist und nur mit Struktur & pflanzlichen Motiven geziert ist. Besonders ist natürlich die Orgel mit Ihren 2500 Pfeifen welche um die Fenster gebaut wurde. Einmalig ist das Chorgestühl von 1700. Es stand schon früher in dieser Kirche wurde jedoch nach der Klosteraufhebung 1848 nach Schottland verkauft und konnte dann von den Erben mit genügend Geld zurück gekauft werden. Es hat ganz viele Schnitzereien mit der Geschichte Jesu. Beginnt dabei, als der Engel Maria die Geburt Christi ankündigt, über die Kreuzigung bis zur Maria Himmelfahrt. Auch Jesus schaffen ist bildlich festgehalten.

 

Die Führung wurde über die eindrückliche Bibliothek und dem pompösen Festsaal abgerundet. Mehrmals munkelte Frau darüber, dass wir doch in diesem wunderbaren Festsaal die nächste GV abhalten könnten.

 

Bei der anschliessenden Maiandacht feierten wir einen Wortgottesdienst zu Ehren Mariens.

Bea Emmenegger hat uns allen ein Bild von Maria mit Jesus auf dem Arm verteilt. So machten wir uns Gedanken, was wir sehen & was für Gefühle eine Umarmung von einem kleinen Kind in uns auslöst. Wie Maria, Jesus auf seinem Weg begleitet hat.

 

Mit einem gemütlichen Abendessen im Klostergasthaus Löwen genossen wir das zusammen sein. Nach einem feinen Dessert machten wir uns langsam auf die Rückfahrt nach Neuendorf.

Zuhause angekommen bildete sich noch ein Grüppchen, welches am Frühlingsfest den Abend ausklingen liess.

 

Iris Zeltner